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GIFTIGES UND BISSIGES AUF DEM FÜNFTEN KONTINENT

Neues Buch: Gefährliches Australien

Sonne pur, traumhafte Sandstrände, türkisblaues Meer, einsame Highways so weit das Auge reicht, unberührte Wildnis, faszinierende Naturlandschaften und gastfreundschaftliche Bewohner - ohne Zweifel, Australien verkörpert ein Paradies für Sonnenanbeter, Schnorchelfans, Badenixen, Weltenbummler, Naturliebhaber, Abenteurer, Aussteiger und Fernwehgeplagte.

Aber Vorsicht! Unter der Sonne Australiens lauern auch viele bissige und giftige Gefahren. Der rote Kontinent ist nämlich ebenso ein Paradies für angriffslustige Krokodile, aufsässige Spinnen, scharfzahnige Haie, störrische Steinfische, gut getarnte Giftschlangen, todbringende Quallen und kratzbürstige Schnecken, die bei einer Berührung eine Vielzahl von Giftpfeilen auf den jeweiligen Pechvogel schießen.

Australien beherbergt neben den flauschigen Koalabären und knopfäugigen Kängurus ein beeindruckendes Repertoire an gefährlichen Tieren. So treiben zum Beispiel die zehn weltweit giftigsten Schlangen, wie der Inlandtaipan oder die Braunschlange, die, wie die nicht weniger tückischen Trichternetzspinnen, auch nicht vor Sydneys Vororten Halt machen, ihr Unwesen auf dem fünften Kontinent.

Vor den Küstenregionen Australiens vermiesen dagegen die Seewespen mit ihren höllische Qualen auslösenden Tentakeln und ihre kleinen Verwandten, die Irukandji-Würfelquallen, welche gerade mal zwei Zentimeter messen und der Gefahr im Verborgenen somit eine ganz neue Bedeutung geben, regelmäßig den Badegästen ihren Ausflug ans Meer. Da wäre es doch schön, wenn wenigstens der schneeweiße Sand der so einladend aussehenden Traumstrände kein tödliches Risiko für nichtsahnende Strandbesucher bergen würde.

Aber dem ist nicht so: Unter der schönen Schale der Kegelschnecken, die sich im Sand verbergen, steckt ein Giftapparat, der das ganze Nervensystem lahm legen kann. Einen ähnlich wirkungsvollen Giftapparat besitzt der nur schwer zu erkennende Steinfisch (daher der Name), dem schon so mancher Korallenriffforscher zum Opfer gefallen ist. Natürlich sollten Schnorchelfans, ebenso wie Taucher, Schwimmer, Kajakfahrer und Surfer, sich auch vor den Haien, die sich an die Ufer wagen, in Acht nehmen. Ganz zu schweigen von den "Salties", den listigen Salzwasserkrokodilen, die geduldig in Australiens Gewässern auf ihre Beute warten, um sie erst mit der Todesrolle zu ertränken und dann genüsslich zu verspeisen.

Mit ihrem Buch "Gefährliches Australien" will die vor sechs Jahren nach Sydney ausgewanderte Journalistin Barbara Barkhausen Australienreisenden jedoch keine Angst einjagen. Im Gegenteil, ihr Ziel ist es, den Lesern Australiens gefährliche Tierwelt näher zu bringen und über diese fesselnden Lebewesen zu berichten.

Gespickt mit zahlreichen Fotos sowie mit vielen wissenswerten und zugleich unterhaltsamen Information zu den Lebensräumen, den Verbreitungsgebieten und die Gefährlichkeit der einzelnen Tierarten, stellt sie Australiens tödliche Geschöpfe vor und zeigt aber auch, wie man sich gegen sie wappnen und sie gefahrlos zu Gesicht bekommen kann. Und obwohl die Wahrscheinlichkeit durchaus größer ist, bei einem Autounfall umzukommen, als durch einen Angriff der australischen Giftfraktion zu sterben, hat Barbara Barkhausen zu jedem Tier Erste-Hilfe-Maßnahmen erläutert.


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Last updated 24 January 2009

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KONTAKT-INFOS

Barbara Barkhausen: "Gefährliches Australien - Giftiges und Bissiges auf dem fünften Kontinent", MANA-Verlag, Berlin. 19,80 €. ISBN 978-3-934031-63-0

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